Treibselanspülungen am Ostseestrand – nicht nur lästig sondern wertvoll.

Haben Sie sich auch schon einmal über die braunen Grashaufen geärgert, die mal mehr mal weniger stark die Ostseestrände säumen? So zumindest geht es einigen Badegästen. Deshalb betreiben die Ostseegemeinden einen großen Aufwand, diese als “Treibsel” bezeichneten Seegräser und Makroalgen regelmäßig zu räumen und zu entsorgen. Dabei deuten die Anschwemmungen auf einen guten ökologischen Zustand der Ostsee hin. Noch bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts wussten unsere Vorfahren das Material als wertvollen Rohstoff zu schätzen, zum Beispiel zur Dämmung von Häusern. Heute landet es mit großem finanziellem Aufwand meistens auf der Mülldeponie.

Diesen Prozess wieder umzukehren, dazu möchte dieses Informationsportal beitragen!  

Treibselbrief

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